LCD-Fernsehgeräte und ihre Vorteile gegenüber anderen Flachbildschirmen
Während der gute alte Röhrenfernseher inzwischen recht klobig daherkommt und darüber hinaus auch noch ein schlechtes Bild liefert, haben Flachbildfernseher verschiedener Technologien einen deutlich geringeren Stromverbrauch (Ihr passender Stromanbieter Flexstrom) und ein weitaus schärferes Bild. Dennoch gibt es zwischen den verschiedenen Technologien immer noch recht große Unterschiede. Eine Version des modernen Falchbildfernsehers sind LCD-Fernsehgeräte. Doch wie funktionieren diese und was unterscheidet sie von anderen in Flachbildschirmen eingesetzten Technologien?
Funktionsweise des LCD-Fernsehens
Der Begriff LCD steht für die englische Wortkombination Liquid Crystal Display, was zu Deutsch soviel heißt wie Flüssigkristallbildschirm. Seinem Namen entsprechend arbeitet der LCD-Bildschirm mit sogenannten Flüssigkristallen, einer 1904 entdeckten Flüssigkeit mit der Eigenschaft von Kristallen. Denn wie Kristalle lässt sich diese in LCD-Fernsehgeräten eingesetzte Flüssigkeit durch elektrische Spannung in ihrer Richtung beeinflussen, wodurch einfallendes Licht in unterschiedlicher Weise gebrochen wird. Beim Brechen des Lichts durch diese Flüssigkristalle werden unterschiedliche Farben freigegeben, sodass es möglich ist, durch unterschiedlich hohe elektrische Spannungen verschiedene Farben darzustellen, welche in einem LCD-Display zu einem Bild zusammengesetzt werden.
Unklarheiten herrschen oftmals auch beim Begriff TFT-Monitor. Tatsächlich zählen auch die als TFT-Bildschirme beworbenen Geräte zu den LCD-Fernsehern. Dabei steht TFT für Dünnschichttransistor und beschreibt den zur Erzeugung der elektronischen Spannung eingesetzten Transistor. Werden Fernseher mit TFT-Technik oftmals als spezielle Bauart eines Flachbildschirms ausgegeben, so gehört es tatsächlich doch bereits seit 2007 zum Standard, die Flüssigkristalle über einen Dünnschichttransistor anzusteuern.
Unterschied zu LED-Fernsehern
Zwar kommt sowohl im LCD- als auch LED-Fernsehgerät die gleiche Technik, also das Brechen von Licht durch Flüssigkristalle, vor, jedoch herrscht bei vielen Verbrauchern immer noch Unklarheit darüber, worin überhaupt der Unterschied zwischen einem LCD-Fernseher und einem LED-Fernseher ist. Tatsächlich besteht dieser lediglich in der Lichtquelle, aus welcher die durch die Flüssigkristalle gebrochenen Strahlen abgegeben werden. Während also bei einem LCD-Fernseher eine fluoreszierende Lichtquelle benutzt wird, werden LED-Fernsehgeräte, wie der Name schon sagt, von hinten mit LEDs beleuchtet. Hieraus resultiert zwar ein höherer Kontrast und insbesondere ein besserer Schwarzton als bei LCD-Fernsehern mit fluoreszierender Lichtquelle, jedoch liefern auch herkömmliche LCD-Fernsehgeräte bereits ein ausgezeichnetes Bild.
Unterschiede und Vorteile gegenüber Plasma-Fernsehern
Die Vorteile gegenüber einem normalen Röhrenfernseher liegen auf der Hand. LCD-Fernseher, sind kleiner, stromsparender und liefern ein viel besseres Bild als Fernseher mit Röhrentechnik. Doch auch gegenüber Plasma-Fernsehern haben die LCD-Geräte einige Vorteile. Diese Plasma-Fernseher erzeugen ihr Bild mittels ionisierten Gasen, welche, ähnlich wie das Gas in einer Leuchtstoffröhre, verschiedenfarbiges Licht absondern. Hierzu werden die in Plasmabildschirmen eingesetzten Edelgase wie die Flüssigkristalle in LCD-Displays unter Strom gesetzt. Im Gegensatz zu LCD-Fernsehgeräten werden Plasma-Fernseher auch in sehr großen Formaten noch vergleichsweise kostengünstig angeboten. Denn während bei einem LCD-Fernseher das Format meist den Preis bestimmt, so ist es bei Plasma-Fernsehern der Kontrast, der den Preis in die Höhe treibt. Gegenüber LCD-Fernsehern ist dieser dafür jedoch auch mitunter deutlich höher, wenngleich der Kontrast von LCD-Geräten mittlerweile auch stark zugenommen hat. Weiterhin schlagen LCD-Fernseher die etwas älteren Plasma-Geräte auch in Sachen Stromverbrauch und Gewicht und Größe. So sind hauchdünne Formate, wie sie die LCD-Technologie ermöglicht, bei Plasma-Fernsehern nicht realisierbar, weshalb diese beispielsweise nicht an der Wand montiert werden können.
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